Ergebnisse

 

In ländlichen Räumen überwiegt der monomodale Verkehrsanteil. Besitzer von Fahrzeugen nutzen für den täglichen Mobilitätsbedarf kaum öffentliche Verkehrsangebote. Als Grund wird von mehr als der Hälfte der Befragten fehlende Angebote genannt. Fahrten sind mehrheitlich geplant, spontane Fahrten sind eher die Ausnahme. Die kaufentscheidenden Kriterien für einen Fahrzeugkauf sind Sicherheit, Zuverlässigkeit und Preis, sie sind in ländlichen und urbanen Räumen identisch. 

Im Rahmen des Projektes wurden Hürden und Hemmnisse beim Einsatz von ePKWS identifiziert. Entwickelte und umgesetzte Projekte in der Modellregion NES konnten auf ihre Wirksamkeit hin überprüft werden. Die Ergebnisse flossen in die Konzeptweiterentwicklung ein und sind als Handlungsempfehlung dokumentiert. Die positive Wirkung der Maßnahmen auf die Einstellung zu ePKWs und deren Akzeptanz konnte bestätigt werden.

 

Bei detailliertem Interesse an den Ergebnissen kontaktieren Sie uns gerne unter ial[at]fhws.de 

 

 

 

Ausblick

 

Im Entscheidungsprozess für oder gegen ein elektrisch betriebenes Fahrzeug findet ein Vergleich zum bisherigen Personenfahrzeug statt. Bei diesem Vergleich werden persönliche Vor- und Nachteil der Fahrzeugeigenschaften sowie der Nutzen und der wahrgenommene Aufwand gegenüber gestellt. Fakten als Information für den Entscheidungsprozess reichen nicht aus, um die Akzeptanz von Elektrofahrzeugen zu steigern. Informationen werden zum einen selektiv je nach persönlichem Kontext aufgenommen und zum anderen führen zu viele Informationen zu Verunsicherung und bittet eine Basis für die Auseinandersetzung mit persönlich irrelevanten Kritikpunkten. Ziel sollte es sein optionale Kriterien anzubieten, die der Entscheider seinen persönlichen Bedürfnissen anpassen kann und die im Ergebnis in die Kaufentscheidung einfließen.