Vorlesung im PC-Pool der Fakultät Wirtschaftswissenschaften

Hintergrund

In einer Zeit immer höher werdender Lieferanforderungen – am besten umsonst und am besten sofort – muss zwingend darüber nachgedacht werden, wie Auslieferungen schonend zum Kunden gebracht werden können. D.h. möglichst Verkehr zu vermeiden, die Umwelt zu schonen und den Kundenwünschen trotzdem gerecht zu werden. Aktuell liegt das Hauptaugenmerk jedoch nur darauf, den Kundenwunsch einer sofortigen Lieferung zu erfüllen, was zu einer höheren Lieferfrequenz und somit auch zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen führt. Das Bewusstsein, verstopfte Straßen und die Umwelt beachten zu müssen, ist bereits theoretisch vorhanden, doch praktisch fehlt es noch an der nötigen Dringlichkeit.

Dabei ist es gerade jetzt, wo noch ein gewisser Handlungsspielraum besteht, so wichtig, vorausschauend zu denken. Unternehmen, die aktuell bemüht sind ihren CO2-Haushalt zu reduzieren, sind auf dem Weg Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit zu werden, erleben einen positiven Imageeffekt und können oftmals sogar Neukunden gewinnen. Zumal auch immer mehr Kunden den Wunsch hegen, die Bequemlichkeit einer Lieferung wahrzunehmen, die Umwelt dabei aber nicht zu belasten.

Um Städten und Gemeinden sowie Unternehmen und Institutionen eine Hilfestellung zu geben, wie Maßnahmen sinnvoll angegangen werden können, wollen wir hier einen Leitfaden vorstellen.

Zusätzlich bringen wir einige Beispiele, sowohl von erfolgreichen, als auch von gescheiterten Praxisprojekten, die aufzeigen, worin die Erfolgsfaktoren bzw. Abbruchgründe eines derartigen Vorhabens liegen können.

Einen kurzen Überblick über das Gesamtprojekt bietet das Handout Citylogistik.