Vorlesung im PC-Pool der Fakultät Wirtschaftswissenschaften

Welche Maßnahmen sind gescheitert?

  • STYRIA-LOG Logistik GmbH (Graz)
    Problemzonenlogistik
    : Das Konzept beruhte auf der Bündelung sämtlicher Warenströme von Schiene, Straße und Luft, der danach stattfindenden Konsolidierung im City-Hub und der anschließenden Distribution.
  • Stadtlogistik Düsseldorf
    Problemzonenlogistik
    : Umgesetzt wurde die gemeinschaftliche Belieferung des Einzelhandels im Bergischen Städtedreieck. Ein zusätzlich angebotener Lagerservice wurde vom Einzelhandel kaum angenommen, da dieser seine Waren fast ausschließlich bedarfsgerecht erhält.
  • Stadtlogistik Bergisches Städtedreieck
    Problemzonenlogistik:
    Im Rahmen einer Speditionskooperation wurde das Bergische Städtedreieck konsolidiert und koordiniert beliefert. Ein neutraler LDL holte im Rahmen einer Sammeltour die Sendungen bei den beteiligten Speditionen ab. Der LDL konsolidierte diese dann auf seinem Betriebshof und begann anschließend mit der Feindistribution.
  • Stadtfetz (Heilbronn)
    Problemkundenlogistik
    : ln dem Projekt wurden für einen großen internationalen Lebensmittelfilialisten insgesamt bis zu 150 Warenlieferungen zusammengefasst. Diese Warenlieferungen wurden in der Spedition P&O Rhenania Intermodal Transport GmbH konsolidiert und von dort versendet. Die Auslieferung erfolgte durch ein umgebautes, umweltschonendes Lieferfahrzeug mit Wechselcontainern.
  • SLE- Stadtlogistik Essen
    Problemzonenlogistik:
    Zu Projektbeginn wurden die Versorgungs- und Retourfahrten sowie Werksverkehre von zehn Anfangskunden in der Essener Innenstadt gebündelt. Das Essener CLP wurde in einem zweistufigen Prozess eingeführt. Im Jahre 1997 startete ein Pilotversuch, der die konsolidierte Belieferung von zehn ausgewählten Kunden beinhaltet, um die Tragfähigkeit des Konzeptes zu testen. Der zweite Schritt beinhaltete die Ausweitung des Service-Angebots um einen Heimlieferservice. Hierbei wurden die Sendungen von beteiligten Warenhäusern und Einzelhändlern in einem City-Hub kommissioniert und an deren Endkunden tourenoptimal ausgeliefert.
  • RegLog- Regensburger Logistik
    Problemzonenlogistik:
    Je nach Tonnageaufkommen und Lage des jeweiligen Partners erfolgte die Abholung der für die Innenstadt bestimmten Güter im Rahmen einer Sammeltour, oder wurde direkt an den City-Hub angeliefert. Vor Ort wurden die Waren konsolidiert, routenoptimiert verladen und anschließend feinverteilt. Darüber hinaus experimentierte das Regensburger CLP mit verschiedenen Zusatzdienstleistungen. So bot das CLP kurzzeitig einen Heimlieferservice für Endkunden an, welcher aber am Markt nicht angenommen wurde. Auch die zusätzlich angebotenen Dienste wie ein Kommissionslagerservice oder ein » Erledigungsservice« für Boten- und Behördengänge haben sich als nicht wirtschaftlich erwiesen.
  • Münchner Modell
    Problemkunden- und Problemzonenlogistik:
    Das Besondere an diesem CLP ist die Tatsache, dass es sich hierbei um Herstellerkooperationen handelte, die München und den Raum Südbayern gemeinschaftlich beliefern wollten. Einen weiteren wesentlichen Aspekt des Münchner Modells stellt die Einrichtung eines virtuellen City-Hubs dar. Hierbei wird davon ausgegangen, dass sich der City-Hub nicht notwendigerweise an einem physischen Ort befinden muss, sondern, dass es genügt, einzelne Speditionsniederlassungen oder Verladezentren mittels Informationstechnologie zu vernetzten. Des Weiteren wurde auch der (Einzel-) Handel in das Münchner Modell eingebunden. Im Besonderen geht es dabei um die Bündelungsfähigkeit der Werksverkehre und die Integration eines Entsorgungsdienstes.
  • Lastentransportfahrrad Bonn
    Problemzonenlogistik:
    Innerstädtischer Warentransport ohne Verbrennungsmotor:
    Die Sendungsverteilung erfolgte über das Bestellen eines Kurierfahrers, welcher daraufhin beim Versender die Pakete abholt und diese den maximal drei bis fünf Kilometer entfernten Empfängern zustellte.
  • Kooperation Berliner Speditionen
    Problemkundenlogistik:
    Das Konzept beinhaltete die koordinierte und konsolidierte Warenbelieferung ortsansässiger Problemkunden. Zu Beginn wurde lediglich ein Großmarkt in Berlin-Marienfelde unter der Leitung der Welz Logistik GmbH beliefert. Nach erfolgreicher Einführung wurde das Konzept auf weitere Großmärkte und andere Großkunden in gesamt Berlin ausgeweitet.
  • Köln-Ent-Laster
    Problemkunden- und Problemzonenlogistik:
    Das Projekt Köln-Ent-Laster beruhte auf einer Speditionskooperation aus zunächst vier und schließlich sechs Kölner Speditionen. Im Rahmen einer Sammeltour wurden die für die Innenstadt vorgesehenen Sendungen von einem neutralen Logistikdienstleister abgeholt, welcher anschließend die Feindistribution übernahm.
  • ISI- Initiative für Stuttgarts Innenstadt
    Problemzonenlogistik:
    Die Warenkonsolidierung der Speditionskooperation erfolgte auf einem City-Hub. Im Anschluss erfolgte die kooperative Feindistribution der »Problemzone Innenstadt«. Die Stadt Stuttgart erteilte eine Sondergenehmigung für das ISI-Projekt, welche eine Ausnahmeregelung zum Befahren der Fußgängerzonen bis 16 Uhr beinhaltete.
  • GVZ City-Logistik Bremen GmbH
    Problemkundenlogistik:
    Bei dem GVZ City-Logistik-Projekt in Bremen handelt es sich um das deutschlandweit erste City-Logistik-Projekt. Im Rahmen einer Speditionskooperation wurde eine gemeinschaftliche Belieferung von zehn regionalen Großkunden und Verbrauchermärkten durchgeführt.

Das sind Abbruchgründe für Citylogistikprojekte.