Bildausschnitt des Strategieschiffs der Fakultät Wirtschaftswissenschaften

Carbon-Footprint

 

Short Facts

Laufzeit: 01.11.2010 – 31.08.2012

Förderträger: Hans-Wilhelm Renkhoff Stiftung

 

Kurzzusammenfassung

Das zentrale Problem für Unternehmen, die einen umfassenden Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz (also „Umweltschutz auf Mikroebene“) leisten wollen, ist die bisher fehlende einheitliche Methodik zur Ermittlung eines „Carbon Footprints“ bzw. einer produktbezogenen Bilanzierung der Umweltverträglichkeit. Gerade, wenn produktbezogene Umweltinformationen für Endverbraucher er[1]mittelt werden sollen, oder wenn angestrebt wird, auf Basis von Transparenz der Treibhausgasemissionen und Ressourcenverbräuche entlang der Wert[1]schöpfungskette sinnvolle Reduktionspotenziale zu identifizieren – die ggf. auch positiv wirtschaftlich wirken – ist ein zuverlässiges und idealerweise einheitliches Instrument notwendig. Das Spektrum der PCF-Initiativen reicht heute von individuell erarbeiteten Lösungen für einzelne Unternehmen, bis hin zu überregional genutzten Standards

 

Projektziele und –inhalte

Vor diesem Hintergrund zielt das Vorhaben auf die Erarbeitung einer Methodik zur Ermittlung eines produktbezogenen Footprints ab, die die Umweltverträglichkeit dokumentiert und Basis für die Kommunikation zum Endverbraucher sein kann. Zudem soll die Methode helfen in der Supply Chain Handlungsoptionen für Akteure der Wertschöpfungskette herauszustellen, die zu einer Verbesserung ökologischer und, wenn möglich, ökonomischer Aspekte führen können. Um die Zielsetzung des Vorhabens zu erreichen, soll die Entwicklung einer Methode beispielhaft anhand eines Produktes eines mittelständischen Unternehmens erfolgen. Hierzu sind insbesondere Unternehmen der Sonnenschutzbranche ideal, da laut Physibel-Studie7 durch deren Produkte (im Rahmen der Energiefluss-Steuerung an Fenstern) bereits beträchtliche 110 Mio. Tonnen CO2 eingespart werden können. Wenn die eingesetzten Produkte zudem entlang einer „grünen“ Wertschöpfungskette hergestellt werden, ist ein ganzheitlicher Umweltschutz ideal darstellbar.

 

Projektkontakt

Ulrich Müller-Steinfahrt

Ausführlichen Informationen zu dem Projekt gibt es im Steckbrief zum Projekt