Bildausschnitt des Strategieschiffs der Fakultät Wirtschaftswissenschaften

Personen-Transfer-Roboter-Assistent (PeTRA)

 Bekanntmachung

„Robotische Systeme für die Pflege“;
Schwerpunkt 1: Robotertechnologien für neue pflegerische Lösungen

Problemstellung

Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen leiden unter einem massiven Fachkräftemangel im Bereich der Pflege. Der Transport von Patienten von z. B. Stationen zu Untersuchungsräumen nimmt täglich viel Zeit in Anspruch. Auch wenn die Transporttätigkeiten oftmals an Hilfskräfte delegiert werden, fallen in den Randzeiten, in denen diese Hilfskräfte in vielen Einrichtungen nicht im Dienst sind, die Transporttätigkeiten oftmals doch wieder auf examinierte Pflegekräfte zurück.

Forschungsansatz

Mit dem zu entwickelnden Personen-Transfer Roboter-Assistent PeTRA soll die Pflegekräfte vom zeit- und personalaufwendigen Patiententransport entlasten und mehr Zeit für „gute Pflege“ geben. Gleichzeitig wird, die Mobilität und persönliche Autonomie der Patienten gefördert. Die Entwicklung findet unter partizipativer Einbindung alle relevanten Stakeholder statt.

Methodik

Die Entwicklung und Evaluation von PeTRA erfolgten in enger Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Entwicklung und Praxis. Durch Berücksichtigung der aus dem BMBF-Projekt „PPZ-Nürnberg“ bekannten ELSIKriterien wird gewährleistet, dass sich die Lösungsansätze an den Bedarfen der Pflege-Praxis und den Pflegenden ausrichten. Dabei unterstützt die Umsetzung des “Multi-Mobilitätskonzepts” die individuelle Mobilität des Patienten.

Die Zielsetzung

Erschaffung einer Unterstützungslösung in der Patientenlogistik zur hochwertigen Erfüllung der Bedarfe bei gleichzeitiger Entlastung der Pflege(hilfs)kräfte. Erzeugung von Mehrwerten für Anwender und Betreiber – Rückgewinnung von examinierten Pflege-Kapazitäten von nicht pflegerischen Aktivitäten. Die das System „nutzenden“ Patienten werden fallbezogen-flexibel und somit bedarfsgerecht z. B. zu Untersuchungen geleitet. Die Zeit, welche die Pflege(hilfs)kräfte durch die angestrebte Lösung gewinnen, kommt der Gesamtheit der Patienten durch mehr Zuwendung und Fürsorge zu Gute.

Der Förderzeitraum des Projektes PeTRA  beträgt 36 Monate und wird von dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.