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3D-Druck-Labor des Masterstudiengangs „Innovation im Mittelstand“ unterstützt Schüler-Projekte

10.11.2018 | I2M
Schüler, Studierende sowie Interessierte können sich über dreidimensionale Drucke und Scan-Optionen informieren.

Bereits seit einigen Jahren betreibt die Fakultät Wirtschaftswissenschaften im Rahmen des Masterstudiengangs „Innovation im Mittelstand" an der Hochschule Würzburg-Schweinfurt ein eigenes 3D-Druck-Labor. Dieses wird von Professor Dr. Gerhard Hube und mehreren Masteranden betreut. Über die Jahre wurde die Labor-Ausstattung sukzessive erweitert, sodass das Labor mittlerweile über drei verschiedene 3D-Drucker sowie zwei 3D-Scanner verfügt.

Die umfangreiche Laborausstattung ermöglicht nun den Aufbau von Versuchsreihen, in denen die Druck- und Scan-Ergebnisse miteinander verglichen werden können. Zurzeit wird außerdem im Rahmen einer Master-Thesis die Nutzerfreundlichkeit für Privatpersonen sowie Praxistauglichkeit der 3D-Scanner bewertet.

Des Weiteren lassen sich Use-Cases aufbauen, in denen selbstgebaute oder defekte Objekte eingescannt und gedruckt werden können wie z.B. derjenige, der auf der Würzburger Landesgartenschau in Würzburg gezeigt wurde. Ziel des Labors ist es, Schüler, Studierende und Interessierte aus der Region über die Möglichkeiten des 3D-Drucks zu informieren, beraten und zu unterstützen. So konnten mittlerweile mehrere Schülerprojekte unterstützt werden. Darüber hinaus wurden die Drucker von Künstlern eingesetzt, um Prototypen auszudrucken. Beispielsweise hat sich ein Künstler nach erfolgreichen Versuchen dazu entschlossen, einen 3D-Drucker zu kaufen und anschließend eine kleine Ausstellung im Würzburger Dom zu eröffnen.

Das aktuelle Projekt des 3D-Druck-Labors fand in Zusammenarbeit mit zwei Schülern der 12. Klasse des Röntgen-Gymnasiums in Würzburg statt. Im Rahmen ihres Seminars „Die Physik der drei Dimensionen" mit dem Physiklehrer Dr. Wolfgang Weigand sollten sich die Schüler mit der Dreidimensionalität beschäftigen.

Beide Schüler entschieden sich für das Themenfeld des 3D-Drucks. Ein Schüler baute einen bürstenlosen Elektromotor, der größtenteils aus Teilen aus dem 3D-Drucker zusammengebaut wurde. Ziel war es, einen Generator zu konstruieren. Das zweite Projekt drehte sich um Windkraftanlagen: In dieser Versuchsreihe wurden unterschiedliche Rotorblätter miteinander verglichen, um ihre jeweilige Effizienz beurteilen zu können. Beide Projekte wurden in Zusammenarbeit mit dem i2m-3D-Drucklabor erfolgreich abgeschlossen.