Masterstudierende entwickeln in Kooperation ein Geschäftsmodell für ein „digitales Autohaus“

Ob Cloud Computing, Industrie 4.0 oder Big Data – Unternehmen passen sich der Digitalisierung an

Ob Cloud Computing, Industrie 4.0 oder Big Data – die Digitalisierung verändert die Spielregeln am Markt und gibt Anlass für die Unternehmen, sich entsprechend anzupassen. Fünf Studierende des Masterstudienganges Innovation im Mittelstand an der Hochschule Würzburg-Schweinfurt erarbeiteten gemeinsam mit ihrem Kooperationspartner, dem Autohaus Grampp, ein Praxisprojekt zum Thema Digitalisierung.

Um einen tieferen und umfassenden Einblick in die internen Strukturen des Unternehmens zu erhalten, veranstaltete das studentische Projektteam unter Leitung der Professoren Dr. Christian Bauer und Dr. Gerhard Hube zunächst einen Workshop mit sechs Mitarbeitern des Autohauses. Auf Basis des sogenannten „Business Model Canvas“ stellten die jungen Betriebswirte das Geschäftsmodell dar und erarbeiteten mithilfe neuer Kreativitätsmethoden erste Ansätze zur digitalen Umsetzung.

Die Ergebnisse bildeten die Grundlage für weitere Recherchen sowie für die Formulierung von Handlungsempfehlungen zur Digitalisierung des Unternehmens. Der Fokus der Erarbeitung lag insbesondere darin, theoretische Modelle in der Praxis zu realisieren. „Durch das Projekt wurden wir sehr inspiriert und haben die Herausforderung der Digitalisierung auf sehr innovative Art und Weise von der Projektgruppe näher gebracht bekommen. Einige Quickwins konnten im Unternehmen bereits umgesetzt werden“, so der Vertriebsleiter des Autohauses, Jörg Simon.

Studierende des Studienganges „Innovation im Mittelstand“ mit den Mitarbeitern des Autohauses Grampp sowie Professor Dr. Christian Bauer (re.) (Foto FHWS).