Studierende der FHWS untersuchen die aktuellen Entwicklungen im Servogetriebemarkt


Um ein besseres Verständnis des Marktes für Servogetriebe und des Verhaltens der Marktteilnehmer zu erhalten, haben Studierende des Masterstudiengangs Innovation im Mittelstand (i2m) in Zusammenarbeit mit einem mittelständischen Unternehmen die Entwicklung des Servogetriebemarktes analysiert. Hintergrund der Untersuchung war der vermutete Trend in Richtung Servogetriebe im Zuge der Automatisierung.

Zielsetzung des Projektes war die Erstellung einer Wettbewerbs- und Marktanalyse. Außerdem sollte das Marktvolumen für Servogetriebe bestimmt werden. Zur Wettbewerbsanalyse besuchten die Studierenden die Messe SPS IPC DRIVES für elektrische Automatisierung in Nürnberg und führten Interviews mit verschiedenen Servogetriebe-Anbietern durch. Telefonische Kundenbefragungen waren ein weiterer Baustein des Projekts, um die technischen und systemischen Anforderungen von Kunden an den Getriebelieferanten zu ermitteln. Weiter wurden Datenbankrecherchen und Expertengespräche mit Verbänden wie dem VDMA durchgeführt, um Marktkennzahlen zu ermitteln. Der in vielen Studien angekündigte Trend in Richtung Servogetriebe konnte durch die Kunden- und Wettbewerbsbefragung bestätigt werden. Zusätzlich wurden die Bereitstellung von Informationen und die Beratung von Seiten den Lieferanten als wichtiges Entscheidungskriterium bei der Auswahl und dem anschließenden Kauf von Servogetrieben identifiziert.

Praxisprojekte sind zentraler Bestandteil im Masterstudiengang Innovation im Mittelstand. Sie dienen der praktischen Anwendung der erlernten Inhalte und Methoden und sollen die Zusammenarbeit im Team stärken. Auf diese Weise werden die Masterstudierenden durch praxisnahe Erfahrungen auf das spätere Berufsleben vorbereitet. Den Projektpartnern wird hierdurch eine Möglichkeit gegeben, bestehende Herausforderungen in einem anderen Blickwinkel zu sehen und gezielt auf diese zu reagieren. Im Vordergrund steht dabei immer die Erfüllung der abgestimmten Projektziele durch kontinuierlichen Austausch der jeweiligen Projektpartner mit dem i2m-Projektteam.