Bildausschnitt des Strategieschiffs der Fakultät Wirtschaftswissenschaften

Erasmus+ Projekt „New Modes of Mobility“ – Fakultät Wirtschaftswissenschaften übernimmt Konsortialführerschaft

01.03.2019 | FWiWi
Beim finalen Projekttreffen in Seinäjoki, Finnland erarbeitete ein Hochschulnetzwerk aus sechs Ländern neue Mobilitätsstrategien für Hochschulen

Im Rahmen des Erasmus+ Projektaufrufs 2019 zu den Strategischen Partnerschaften beteiligen sich neben der Hochschule Würzburg-Schweinfurt, die Seinäjoen Ammattikorkeakoulu aus Finnland, die Stichting Fontys aus den Niederlanden, die Universitatea Lucian Blaga aus Rumänien, die Uniwersytet Zielonogórski aus Polen sowie die Debreceni Egyetem aus Ungarn am Projekt „New Modes of Mobility“: Die Entwicklung von neuen Mobilitätsstrategien für Studierende und Lehrende.
Ziel des Projektes ist die Identifizierung, Entwicklung und Evaluierung von praktikablen Lösungen für Hochschulen zur Weiterentwicklung ihrer Internationalisierung. Dabei geht es konkret um die Entwicklung neuer Mobilitätskonzepte, insbesondere der sogenannten „hybrid mobility“, bei der eine bereits etablierte physische Mobilität um eine virtuelle Komponente erweitert wird – ein innovativer Ansatz, um die „Internationalisation at Home“ der einzelnen Partner voranzutreiben.
Neue pädagogische Ansätze wie Simulationen und Gamification werden dazu mit Hilfe von digitalen Medien in einen internationalen Kontext eingebettet, evaluiert und im Anschluss in einem integrierten Framework zusammengeführt.
Das Konsortium strebt mit diesem Projekt eine flexiblere internationale Mobilität an, die damit auch leichter zugänglich werden soll und insbesondere die Situation von Personengruppen mit Einschränkungen im Blick hat - sowohl für Studierende als auch für Dozenten und Mitarbeiter.
Die entwickelten Ergebnisse werden nicht nur durch klassische Publikationen zugänglich gemacht: eine geplante kostenlose Online-Plattform soll für den öffentlichen Zugriff zur Verfügung gestellt werden und zugleich als Netzwerk-Hub dienen, um auch in Zukunft potenzielle neue Interessierte einzubinden sowie Anwendung und Weiterentwicklung der erarbeiteten Ergebnisse zu gewährleisten. Für den intensiven Austausch sollen auf dieser Basis auch regelmäßige Konferenzen abgehalten werden.
Die Notwendigkeit neuartiger Mobilitätskonzepte und die Relevanz von "Internationalisation at Home" sind offensichtlich und werden großflächig diskutiert. Allerdings mangelt es hier oft an nachvollziehbaren "Best Practice"-Beispielen, um die Chancen, aber auch die Herausforderungen herausarbeiten. „Beispiele aus der gelebten Praxis sind Projekte innerhalb der verschiedenen Curricula der Partnerhochschulen. Der innovative Charakter besteht unter anderem darin, die Lehrformen der unterschiedlichen Partner zu harmonisieren, zu bündeln und um die drei strategischen Pfeiler unserer Fakultät Wirtschaftswissenschaften (International, Interdisziplinär, Digital) zu ergänzen, sodass aus einem konventionellen Ausgangsprodukt ein zeitgemäßes, innovatives sowie interkulturelles Lehrkonzept entsteht, das auf die Herausforderungen am Arbeitsmarkt des 21. Jahrhunderts optimal vorbereitet“, so Prof. Dr. Axel Bialek, Prodekan Internationalisierung an der FWiWi.