Bildausschnitt des Strategieschiffs der Fakultät Wirtschaftswissenschaften

Zweite Internationale Wirtschaftskonferenz der Fakultät Wirtschaftswissenschaften an der FHWS

12.06.2019 | FWiWi, International
Wissenschaftler aus allen fünf Kontinenten diskutierten über politisches Risiko und Internationalisierung von KMU

„Small Firm Internationalisation and International Entrepreneurship” sowie „International Political Risk Management & Multinational Corporations“ lauteten die Themen des zweiten Würzburg International Business Forum (WIBF), zu dem die Fakultät Wirtschaftswissenschaften an der Hochschule Würzburg-Schweinfurt weltweit Wissenschaftler eingeladen hatte, um an zwei Tagen ihre Forschungsergebnisse zu präsentieren.

Keynote Speaker Professor Dr. Jerome Dumetz von der Plekhanov University in Moskau und dem Unicorn College in Prag sowie Kurt Treumann von der Industrie- und Handelskammer Würzburg-Schweinfurt analysierten zum einen die interkulturellen Aspekte des politischen Risikos und deren internationale Auswirkungen sowie die verschiedenen Internationalisierungsstrategien von kleinen und mittleren Unternehmen. Die beiden international ausgewiesenen Spezialisten, so der Leiter der Konferenz, Professor Dr. Rainer Wehner, forderten zur klaren Positionierung von multinationalen Unternehmen heraus.

Der Präsident der FHWS, Professor Dr. Grebner, eröffnete die Konferenz und verwies auf die internationale Ausrichtung der Hochschule: „Vor allem im internationalen Kontext bieten wir mit Konferenzen wie dieser eine sichtbare Plattform für wissenschaftlichen Diskurs.“ Professor Dr. Rainer Wehner und Professor Dr. Emin Akcaoglu sorgten seit dem Sommer vergangenen Jahres mit intensiver internationaler Vernetzung und Organisation maßgeblich dafür, diese Plattform ins Leben zu rufen: „Die Resonanz auf die beiden hochaktuellen, politischen Themen war wie im letzten überwältigend“, so Professor Dr. Wehner.

Professor Dr. Axel Bialek, Prodekan für Internationalisierung der Fakultät Wirtschaftswissenschaften, begrüßte die Teilnehmenden und zeigte die internationalen Schwerpunkte der Fakultät auf: „Die internationale Ausrichtung unserer Studienangebote, die Vermittlung von interkulturellen Erfahrungen und Schlüsselkompetenzen sowie Studienmöglichkeiten an mehr als achtzig Partnerhochschulen weltweit bereiten unsere in- und ausländischen Studierenden optimal auf die Herausforderung des globalen Marktes vor.“

Im Panel-Meeting mit Professor Dr. Diederich Bakker (GASMERC), Professor Dr. Emin Akcaoglu, Professor Dr. Rainer Wehner, Professor Kuai Pengzhaou (BTUT China) und dem Wirtschaftsethiker und Dekan der Fakultät, Professor Dr. Harald Bolsinger, wurde deutlich, so Professor Dr. Wehner weiter, dass für echten wissenschaftlichen Diskurs Meinungsfreiheit unerlässlich sei. Die Meinungsfreiheit wurde durch die Teilnehmenden mit zahlreichen kontroversen Beiträgen diskutiert und führte zu neuen Forschungsfragen und Projektideen. (Die Beiträge der Konferenz werden im nächsten FHWS-Science Journal veröffentlicht.).

Auch die internationalen Projekte, an denen die Fakultät Wirtschaftswissenschaften mitwirkt, bzw. diese federführend leitet, wurden von Dekan Professor Dr. Harald Bolsinger vorgestellt. Besonders hervorzuheben sei an dieser Stelle die Forschungsinitiative „Ethical Entrepreneurship Education for Europe – 4E“, in der ein multinationales Projektkonsortium aus Hochschulen und Unternehmen sog. Mentoring Guidelines auf Basis der Lehren der Sozialen Marktwirtschaft erarbeite.

Der Dekan der Fakultät, Professor Dr. Harald Bolsinger, über die Ergebnisse: „Es ist ein echter Erfolg, Forschende aus Afrika, Amerika, Australien, Asien, Osteuropa und weiteren Ländern zu diesem brisanten Thema die Stimme in Würzburg erheben zu sehen.“ Vor allem aus dem Stand eine hochwertige internationale Konferenz auf die Beine zu stellen, beweise, „dass die FHWS mit der Fakultät Wirtschaftswissenschaften auch in der internationalen Forschungslandschaft einen bedeutsamen Platz einnehmen kann.“

Nach Beendigung des zweiten WIBF fanden sich zahlreiche interessierte Teilnehmer beim zweiten internationalen Treffen von GASMERC (Global Alliance SME Research & Cooperation), ebenfalls an der Hochschule Würzburg-Schweinfurt, unter Leitung von Professor Dr. Diederich Bakker ein.