Bildausschnitt des Strategieschiffs der Fakultät Wirtschaftswissenschaften

Fakultät Wirtschaftswissenschaften erhält Erasmus+ Förderung – Entwicklung neuer Möglichkeiten der Lehr- und Lernmobilität im internationalen Kontext

07.11.2019 | FWiWi, International
Vom 28. Bis 30. Oktober durfte die Fakultät über 20 Akteure aus den sechs Partnerhochschulen zum Kick-Off Meeting für das auf 3 Jahre angelegte Projekt begrüßen

Das bereits im letzten Jahr begründete Vorhaben New Modes of Mobility, kurz NewM, richtet sich an Studierende, Dozenten und Hochschulen. Durch die Schaffung von Unterrichtseinheiten mit Aspekten der virtuellen und hybriden Mobilität sollen Barrieren für den Zugang zur Internationalisierung und Digitalisierung stark reduziert werden. Mit diesem inklusiven Ansatz können sozioökonomische, finanzielle und gesundheitliche Probleme überwunden werden und eine wesentlich größerer Teil der Studierenden von den Möglichkeiten unserer internationalen und digitalen Hochschule profitieren.
Zum 25.3.2019 wurde die Projektidee als Strategische Partnerschaft bei Erasmus+ beantragt – knapp vier Monate später erhielt der Forschungsverbund nun die Zusage von der Nationalagentur DAAD, dass das Vorhaben für die angesetzte dreijährige Projektlaufzeit 2019-22 für eine Förderung vorgesehen ist. Unter der Konsortialführung der FHWS kamen die Vertreter der beteiligten Hochschulen SeAMK aus Finnland, Fontys aus den Niederlanden, Zielona Gora aus Polen, ULBS aus Rumänien und Debrecen aus Ungarn nun zu einem ersten Kick-Off Meeting an der FHWS zusammen und leiteten die ersten Schritte für ein erfolgreiches Projekt ein.
In seiner Evaluation stellte der DAAD besonders heraus dass, „[…] Weiterführend […] in diesem Antrag das Bemühen [ist], dieses normalerweise auf einen Campus beschränkte Bestreben durch die Entwicklung innovativer und internationaler Lehr- und Lernmodelle grenzübergreifend zu ergänzen, die gemeinsam zu entwickeln, zu analysieren, zu testen und fortzuschreiben sind. Er ist damit im Sinne einer horizontalen Prioritätensetzung von grundsätzlicher Bedeutung für die Weiterentwicklung der Internationalisierungsstrategien europäischer Hochschulen.“
„Wir freuen uns, dass mit NewM eines unserer internationalen Forschungsprojekte gefördert wird, welches alle drei Pfeiler der Hochschul- und Fakultätsstrategien vollumfänglich ineinander vereint. Indem Studierende und Lehrende von verschiedenen Hochschulen, mit unterschiedlichem akademischen Hintergrund und über Landesgrenzen hinweg zusammenarbeiten, profitieren nicht nur einzelne Individuen, sondern es entsteht auch ein nachhaltiger europäischer Mehrwert.“, zeigt sich Prof. Dr. Axel Bialek, Dekan der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften, erfreut. Auch die Projektverantwortlichen Markus Engert und Dominik Winkler stellen fest: „Gerade im Hinblick auf die Initiative zur Europäischen Universität ist es für eine Hochschule unerlässlich sich auf die neuen Möglichkeiten und Herausforderungen eines grenzüberschreitenden Bildungssystems vorzubereiten.“ Neben dem Dekan und den Projektverantwortlichen sind von Seiten der Fakultät auch Prof. Dr. Manfred Kiesel, Prof. Dr. Rainer Wehner, Prof. Dr. Stephanie Baumgarten sowie Claudia Lopes Victorio beteiligt.