Bildausschnitt des Strategieschiffs der Fakultät Wirtschaftswissenschaften

Cluster „Zukunft der Pflege“ zu Besuch in Würzburg

29.11.2019 | FWiWi
Studierende der FHWS präsentierten Technologien des Laborclusters

Auf Einladung des Forschungsinstituts Rettungswesen, Notfall- und Katastrophenmanagement (IREM) der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt (FHWS) fanden sich im November 23 Teilnehmer der Pflegepraxiszentren aus Freiburg, Hannover und Nürnberg sowie des Pflegeinnovationszentrums aus Oldenburg in Würzburg ein. Das IREM ist als Konsortialpartner im Pflegepraxiszentrum Nürnberg Teil des durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Clusters „Zukunft der Pflege“. Ziel ist es, neue Pflegetechnologien in unterschiedlichen Bereichen der beteiligten Einrichtungen zu erproben und auszuwerten.

Im Rahmen eines Semesterprojekts stellten Studierende verschiedene Technologien aus dem Bereich Virtual und Augmented Reality sowie 3D-Scan und 3D-Druck vor. Ziel war es, den Teilnehmern, die einerseits aus dem Bereich der Pflegepraxis, andererseits aus der Technologieentwicklung und Forschung stammen, die Technologien vorzustellen und über Anwendungsmöglichkeiten im Kontext der Pflege zu diskutieren.

Professor Dr. Christian Bauer und Professor Dr. Peter Bradl begrüßten die Mitglieder der Arbeitsgruppe Technik und weitere Interessierte des Clusters. An verschiedenen durch die Studierenden betreuten Stationen wurden in Kleingruppen mögliche Anwendungsbereiche, Entwicklungsmöglichkeiten und Vorteile sowie Begrenzungen für den Einsatz der Technologien in der Pflege erläutert. Die vorgestellten Technologien waren z.B. unterschiedliche VR-/AR-Brillen (Oculus Go, HTC Vive oder HoloLens), durch die die Nutzer eine teilweise oder vollständige virtuelle Welt „erleben“, wie auch innovative Demonstratoren wie die Sensiks Box, die eine virtuelle Realität mit weiteren Sinneseindrücken wie Gerüchen und Temperatur kombiniert.

Auch dem Themenfeld des 3D-Drucks war eine Station gewidmet, bei der u.a. mit Hilfe eines Scanners reale Objekte digitalisiert und gedruckt werden können. Die Ergebnisse der Gruppendiskussionen wurden zum Ende der Veranstaltung zusammengefasst und dem Plenum präsentiert. Alle Teilnehmenden waren sich einig, dass das Format in Zukunft wiederholt werden soll.