Bildausschnitt des Strategieschiffs der Fakultät Wirtschaftswissenschaften

Bachelor Medienmanagement

Liebe Medienmanagement-Studierende!
Einführung: Die Digitalisierung bestimmt zunehmend unser Leben: Medien werden noch wichtiger. Medien, z.B. TV-Formate in klassischen und Streaming-Diensten, Social-Media-Postings, E-Learning-Plattformen – müssen gemanagt werden: Inhalte, der Medienkern, werden strategisch posi-tioniert, entwickelt, getextet, designt, produziert, distribuiert, kommuniziert, vermarktet und laufend optimiert. Projektarbeit für Innovationen und Produktoptimierungen stehen selbstverständlich neben Routinetätigkeiten in der Planung, der operativen Tagesarbeit und dem systematischen Controlling. Das vermitteln wir Ihnen im Studiengang Medienmanagement an der Fakultät Wirtschaftswissen-schaftern der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt. Zahlreiche Ab-solventen und Absolventinnen des Studiengang Medienmanagements arbeiten in renommierten Agenturen, mittelständischen und (Groß-) Unternehmen in Führungspositionen. Die Berufschancen sind gut, bei Interesse auch außerhalb klassischer Medienarbeit.
Studienplan-Überblick: Über 20 Professoren (m/w/d) und Dozenten (m/w/d) bieten Ihnen 60 (!) Lehrveranstaltungen in sieben Semestern an. Wir fördern gezielt Ihre fachlichen, methodischen, so-zialen und persönlichen Kompetenzen. Besonders wichtig ist uns der Praxisbezug. Mit drei ange-wandten Forschungsprojekten und einem Praktikum bereiten wir Sie für den Berufseinstieg vor. Das Team- und Projekttraining beginnt bereits in der ersten Studienwoche. Das ist einzigartig in Deutsch-land. Die renommierte internationale Kommission FIBAA (Foundation for International Business Ad-ministration Accreditation) bestätigt dem Studiengang Medienmanagement, dass insbesondere das Didaktische Konzept und die Technische Ausstattung hohe Qualitätsanforderungen übertrifft.
Was heißt Studieren heute? Sie erarbeiten sich Ihre Kompetenzen selbst, in den verschiedenen Sozialformen, zunehmend mehr mit digitalen Geräten und Werkzeugen. Mit Werten fundieren Sie Ihre berufliche Orientierung: Orientierungskompetenz ist die Metakompetenz, mit der Sie Ihren Lern-prozess steuern. Schalten Sie um von „passiv alleine konsumieren“ in „aktiv gemeinsam gestalten“ mit Mehrwerten für Sie selbst und für Dritte.
Ihre Mitarbeit: Unser didaktisches Konzept setzt auf Ihre Mitarbeit im seminaristischen Unterricht, auf E-Learning-Plattformen, in Gruppenarbeit, Workshops, Events und in Medienprojekten. Wir legen Wert auf regelmäßige Lehrevaluation, auf Ihre Initiative und auf konstruktive Mitarbeit in der Studie-rendenvertretung.
Update: Die neuesten Informationen rund um den Studiengang Medienmanagement erhalten Sie auf dem E-Learning-Portal der Fakultät und in den einzelnen Lehrveranstaltungen.

1. Überblick

Die Ziele des Studiengangs werden im § 2 der Studien- und Prüfungsordnung (SPO vom 11. Mai 2016) definiert:

  1. Der Studiengang Bachelor Medienmanagement bietet eine breite und praxisbezogene Ausbildung auf wissenschaftlicher Grundlage an, der besonders für die digitalen Medienberufe qualifiziert. Basis dafür ist der Aufbau von fachlichen, methodischen, sozialen und persönlichen Kompetenzen sowie insbesondere das Team- und Projektmanagement in sich selbst steuernden Gruppen. Die Studierenden lernen im Verlauf des Studiums, sich Wissen gezielt selbst anzueignen, medienspezifische Probleme wissenschaftlich, effizient und praxisorientiert zu lösen und Wissen situativ zu vermitteln. Ziel ist es, verantwortungsvoll und ganzheitlich denkende Medienmanager (m/w) auszubilden, die in Medienunternehmen, Agenturen und Organisationen selbstständig, kreativ und wirtschaftlich handeln. Perspektivisch kann die/der Studierende selbst Führungs- und Spezialaufgaben in der Wirtschaft und in der Verwaltung übernehmen oder unternehmerisch tätig werden.
  2. Der Bachelorstudiengang Medienmanagement bietet im 1.-4. Semester eine integrierte Grundausbildung in den medienrelevanten Fächern Redaktion, Recht, Medienökonomik, Medienpolitik, Medienmarketing, Mediendesign, Medientechnik und in der crossmedialen Medienproduktion sowie in der Betriebswirtschaftslehre an. Das fundiert vor- und nachbereitete Praktikum im 5. Semester ermöglicht den Studierenden, ihre Kompetenzen, Talente und Potentiale genauer einzuschätzen. Die drei integrierten Projekte vom 1.-6. Semester in Kleingruppen schulen gezielt die interdependente Konzeption, Produktion und Verbreitung von Medienformaten in der Praxis und die Entwicklung von kreativen und innovativen Lösungen. Im 6. und 7. Semester werden die Studierenden durch einen obligatorischen Schwerpunkt gezielt für den Berufseinstieg vorbereitet. Das Hauptstudium vermittelt wesentlich die Fähigkeit, digitale Geschäftsmodelle, Inhalte und Formate zielgruppen- und zielorientiert zu entwickeln, zu produzieren, zu distribuieren, zu vermarkten, zu reflektieren und zu beurteilen. Parallel dazu werden die Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens in Theorie und Praxis vermittelt, um neben Kompetenzen im effektiven Kommunikationscontrolling auch das Wissen für ein Studium in konsekutiven Masterstudiengängen aufzubauen.
  3. Die einzelnen Schwerpunkte und Lehrveranstaltungen der Module werden jährlich darauf überprüft, ob das jeweilige didaktische Konzept und die Inhalte übereinstimmen mit den Anforderungen im Arbeitsmarkt und ggfs. überarbeitet bzw. neu entwickelt und im Studienplan dokumentiert. Das Teamtraining im 1. Semester, die fach- und allgemeinwissenschaftliche Wahlpflichtfächer, Vorträge und Exkursionen ermöglichen das Studium kompetenz- und neigungsspezifisch zu vertiefen. Interne und externe praxiserfahrene Lehrkräfte, Lehrveranstaltungen in Englisch und ein fakultatives Auslandssemester fördern die Praxisorientierung und die Markt- und Wettbewerbsfähigkeit der Absolventen und Absolventinnen.

Die Studierenden erhalten eine Ausbildung, die sie befähigt, im Management, als Spezialist oder bei der Unterstützung des Managements in der Medienbranche und in medien- und kommunikationsspezifischen Berufen nachhaltig erfolgreich zu arbeiten. Im Kern werden allgemeine betriebswirtschaftliche Kompetenzen und Methoden sowie insbesondere die Besonderheiten der Medienproduktion, Distribution und Vermarktung vermittelt. Im Fokus steht die strategische und operative Entwicklung und Umsetzung von Mediengeschäftsmodellen, Internetplattformen, medienspezifischen Produkten und Formaten aus einer ganzheitlichen Perspektive. Dafür werden neben den medienwirtschaftlichen Grundlagen gezielt die technischen, rechtlichen und sozialen Besonderheiten der Medienbranche vermittelt, um den Studierenden ein umfassendes Branchenwissen zu ermöglichen.
Der Schwerpunkt der akademischen Ausbildung liegt auf der Verbindung von Theorie und Praxis. In Ergänzung zum Pflichtpraktikum, das im 5. Semester abzuleisten ist, sind drei medienspezifische Projekte im 1., 4. und 6. Semester zentraler Bestandteil des Studienplans. In den Projekten bearbeiten die Studierenden reale Aufgabenstellungen aus Unternehmen. Ein wesentliches Ziel ist es, dass sich die Studierenden wichtige Projektmanagementfähigkeiten und Schlüsselqualifikationen aneignen, indem Sie ihre Kompetenzen in der Praxis einsetzen, vertiefen, erweitern und reflektieren.

Zudem bietet der Kontakt zu Entscheidungsträgern auch die Chance, Einblick in den Alltag verschiedener Funktionsbereiche zu erlangen.
Der überwiegend seminaristisch gestaltete Unterricht fördert die intensive Kommunikation zwischen Lehrenden und Studierenden. Die Beschränkung der Zahl an Studierenden führt zu einem guten Verhältnis zwischen Kursteilnehmenden und Lehrenden und erlaubt eine intensive Begleitung und Betreuung – in den Vorlesungen, Seminaren und Projekten.

Ein Credit Point (CP) entspricht einer studentischen Arbeitsbelastung (“Workload”) von 30 Zeitstunden. Insgesamt sind pro Semester normalerweise 30 CP zu absolvieren – entsprechend einer Arbeitsbelastung von 900 Zeitstunden.
Die Arbeitsbelastung der Studierenden besteht zum einen aus dem Präsenzanteil und zum anderen aus dem Selbstlernanteil. Der Präsenzanteil umfasst die Vorlesungen und andere Veranstaltungen in der Hochschule, die von Dozenten betreut werden. Deswegen wird für den Präsenzanteil bisweilen auch von der „Kontaktzeit“ gesprochen. Weiterhin gibt es einen Selbstlernanteil, der von den Studierenden selbständig erbracht wird. Dies beinhaltet die Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen wie auch Prüfungsvorbereitungszeiten.

Der Präsenzanteil wird über die Semesterwochenstunden (SWS) ermittelt. Eine Semesterwochenstunde beinhaltet eine Lehrveranstaltung mit einer Dauer von 45 Minuten. Pro Semester werden durchschnittlich 15 Vorlesungswochen zugrunde gelegt. Bei einer zweistündigen Vorlesung (2 SWS) beträgt der Präsenzanteil somit
15 Vorlesungswochen × 1,5 Stunden = 22,5 Zeitstunden
Bei einer Vorlesung mit 4 SWS sind es demnach 45 Zeitstunden usw.
Die überwiegende Zahl der Module hat einen Umfang von 6 CP und 4 SWS. Es ergibt sich dann ein Selbstlernanteil von
6 × 30 Zeitstunden – 45 Präsenzstunden = 135 Zeitstunden Selbstlernanteil
Die Zusammensetzung des Selbstlernanteils ist von Modul zu Modul unterschiedlich. Ist für ein Modul als Leistungsnachweis beispielsweise eine schriftliche Prüfung vorgesehen, so entfällt ein Teil des Selbstlernanteils auf die Prüfungsvorbereitungszeit.

Die Prüfungen müssen innerhalb bestimmter Fristen erstmalig abgelegt werden, § 18 SPO. Im Einzelnen gelten folgende Fristen:

Erstmalige Prüfungsteilnahme bis zum Ende des  
2. Fachsemester: Redaktionelle Grundlagen, Kaufmännische Grundlagen
3. Fachsemester: alle sonstigen Module des 1. und 2. Studiensemesters
6. Fachsemester: alle Module des 3. und 4. Studiensemesters, allgemeinwissenschaftliche Wahlpflichtfächer
9. Fachsemester: alle Module des 5. bis 7. Studiensemesters

Wiederholungsprüfungen, § 22 SPO
Erste Wiederholungsprüfung: bis zum Ende des Folgesemesters
Zweite Wiederholungsprüfung: bis zum Ende des übernächsten Semesters nach Bekanntgabe der Ergebnisse der Bewertung der ersten Wiederholungsprüfung
Wird eine Prüfung nicht fristgemäß abgelegt und hat der Studierende die Nichtteilnahme zu vertreten, so gilt die Prüfung als nicht bestanden („Fristfünf“).
Die Ablegung von Prüfungen höherer Semester setzt voraus, dass der Student bereits einen entsprechenden Studienfortschritt erreicht hat. Im Einzelnen gilt folgende „Vorrückungsschwelle“:

Teilnahme an Prüfungen des
5. Semesters: 95 CP aus den ersten vier Semestern, § 8 Abs. 2 SPO

Zulassung für Bachelor-Arbeit: 
150 CP sowie erfolgreicher Abschluss des Praxissemesters (Ausnahmen auf Antrag möglich), § 11 Abs. 2 SPO

Die Gesamtnote ergibt sich aus den gewichteten Endnoten. Die Gewichtung der Endnote ermittelt sich als Produkt aus der Anzahl der CP des Moduls und dem individuellen Gewichtungsfaktor des Moduls (vgl. Anlage zur SPO), dividiert durch die Summe der mit dem Gewichtungsfaktor gewichteten CP aller benoteten Module (vgl. § 21 Abs. 2 SPO).

Eine Modulübersicht des Bachelor Medienmanagement entnehmen Sie der Anlage 1 der Studien- und Prüfungsordnung (siehe unten).

1.6 Didaktisches Leitbild

Didaktisches Leitbild des Bachelor Medienmanagement

Das Didaktische Leitbild besteht aus drei zentralen Ebenen, die sich gegenseitig beeinflussen:
1. Anspruch: Leistungen für exzellente Lehre
Das strategische Ziel ist es, den Studierenden eine exzellente Lehre zu bieten. Dies passiert mit Hilfe von drei wichtigen Teilprozessen: Lernen, forschen und handeln.
2. Drei Faktoren für exzellente Lehre
2.1 Basis-Faktoren: Seminaristischer Unterricht

  • auf dem neuesten Stand des Wissens
  • mit Fallbeispielen
  • selbstgesteuert
  • mit Fokus auf die berufsqualifizierenden Fach-Kompetenzen
  • mit Coaching
  • Exkursionen, Workshops und externem Coaching
  • … und einer interaktiven E-Learning-Plattform

2.2 Mehrwert-Faktoren: Projektarbeit

  • Teamtraining
  • moderne Formen von Gruppenarbeit
  • renommierte Partner
  • effiziente Methoden
  • Totalmodelle!
  • gemeinsam forschen und Lösungen produzieren, die  einen Mehrwert bieten
  • soziale und personale Kompetenzen erweitern

2.3 Begeisterungs-Faktoren: Persönlichkeit

  • Freiheits-, Verantwortungs- und Gerechtigkeitsethik
  • Handlungsorientierung
  • Kreativität & Innovation
  • Rollenflexibilität: sach-, kommunikations- und handlungsorientiert
  • Führungskompetenzen systematisch schulen: moderieren, Ziele def., engagiert arbeiten, Vorbild sein!

3. Kontinuierlicher Verbesserungsprozess
Der Anspruch und die Faktoren für exzellente Lehre müssen laufend überdacht und geprüft werden.  Dies bedarf
a) einer systemischen Evolution der Didaktik, die in Kürze mit „keep, drop, improve, innovate“ beschrieben wird und
b) entsprechend dem Anspruch „innovate“ zu einer „didaktischen und technischen Innovation“ führen soll, mit dem Ziel, die Kompetenzen der Studierenden mit E-Learning zu fördern.

Das didaktische Leitbild ist ein unverbindlicher Orientierungsrahmen für die Lehren¬den des Studiengangs Medienmanagement, abgeleitet aus Best Practices und folgenden Quellen:  AK DQR (2011): Deutscher Qualifikationsrahmen für lebenslanges Lernen. Drees, J./Lang, C./Schöps, M. (2014): Praxisleitfaden Projektmanagement, 2. Auflage, Carl Hanser Verlag, München, S.89. Erpenbeck, J./von Rosenstil, L. (2003): Handbuch Kompetenzmessung – Erkennen, verstehen und bewerten von Kompetenzen in der betrieblichen, pädagogischen und psychologischen Praxis; Schäffer-Poeschel, Stuttgart; S. IX-XL. Storch, M./Krause, F. (2007): Selbstmanagement ressourcenorientiert, 4. Aufl., Zürich 2007; North, K. (Hrsg.) (o.J.): Das Kompetenzrad, vgl. nach www.ihk-lahndill.de/share/wis¬sen/downloads/kompetenzrad.pdf, Abruf am 17.02.2015.

2. Modulbeschreibungen Studiengang Medienmanagement

Modulbeschreibungen Diplom MM (08.10.2002)

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3. Studien- und Prüfungsordnung Studiengang Medienmanagment

4. Studienplan Bachelor Medienmanagement

Studienplan Bachelor Medienmanagement SS 2020 (Stand 01/2020)

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5. Ausbildungsplan Praxisphase Bachelor Betriebswirtschaft

Ausbildungsplan Praxisphase