Bildausschnitt des Strategieschiffs der Fakultät Wirtschaftswissenschaften

Master Integriertes Innovationsmanagement

1. Einleitung

Die Ziele des Studiengangs werden im § 2 der Studien- und Prüfungsordnung definiert:
(1) ¹Das Ziel des Studiums besteht darin, Absolventinnen und Absolventen von Bachelor- und Diplom- sowie gleichwertigen Studiengängen vertiefte und integrierte anwendungsbezogene Kenntnisse auf wissenschaftlicher Grundlage zu vermitteln, die zu eigenständigem und verantwortlichem Handeln in Organisationen aller Art befähigen mit besonderem Fokus auf Innovation.² Im Mittelpunkt der Ausbildung steht das Innovationsmanagement.³ Das Studium soll insbesondere auch dazu befähigen, das Management mittelständischer Unternehmen zu unterstützen und (nach entsprechender Einarbeitung) selbst Führungsaufgaben zu übernehmen.⁴ Die Vernetzung wirtschaftlicher und sozialer Aufgaben wird dabei gezielt berücksichtigt.
(2) ¹Zur Persönlichkeitsbildung erwerben die Studierenden neben fundierten Fachkenntnissen auch soziale und methodische Kompetenzen. ²Diesem Ziel dienen auch Kooperationen mit Non-Profit-Organisationen sowie Institutionen und Hochschulen unter Beachtung des European Credit Transfer and Accumulation Systems (ECTS).
Das Studium befähigt die Studierenden, die Innovationsfähigkeit von Organisationen aller Art zu erhöhen. Dabei erfolgt keine Fokussierung auf einen bestimmten Innovationsbereich, sondern es werden Kompetenzen in allen Innovationsfeldern wie Produkten, Prozessen und im Führungsbereich vermittelt. Die Studierenden verfügen nach dem Studium über ein breites, detailliertes und kritisches Verständnis zu Innovationsaktivitäten und sind in der Lage, auf der Basis neuester Erkenntnisse auch für komplexe Fragestellungen eigenständig und interdisziplinär neue Lösungen zu konzipieren und zu implementieren. Schließlich werden die Studierenden auch dazu befähigt, ein eigenes Unternehmen aufzubauen.

1.2 Die 4 Dimensionen des integrierten Innovationsmanagements

Innovationen sind neue Ideen, Konzepte und Gedanken, die einen tatsächlichen Nutzen für Gesellschaft, Unternehmen und die Umwelt schaffen. Geht man von einem solchen ganzheitlichen und nicht nur wirtschaftlichem Ansatz aus und berücksichtigt man, dass Innovation meist nur durch das Zusammenspiel vieler auch interdisziplinärer Elemente gelingen kann, muss zwangsläufig die Integration von Innovation und Innovationsmanagement das Ziel sein. Der Master „Integriertes Innovationsmanagement“ beinhaltet in diesem holistischen Verständnis die vier Dimensionen zur Integration.

  1. Vertikale Integration vom Individuum bis zur Gesellschaft
  2. Horizontale Integration der beteiligten Funktionen und Fachbereiche
  3. Praxis-Integration zur Gewährleitung einer anwendungsorientierten Lehre
  4. Kompetenz-Integration zur Herstellung von Handlungskompetenz

Im Folgenden werden die vier Dimensionen kurz erläutert und die Umsetzung im Masterstudiengang erklärt.

1. Vertikale Integration

Der Studiengang geht zentral vom Menschen als Individuum und Quelle von Innovation und Kreativität aus und stellt ihn dann in Bezug zu Team und Führung. Im nächsten Ring kommt dann das Innovationssystem des Unternehmens als Ort der Innovationsumsetzung dazu, bevor schließlich ein Bezug zur Innovationsverantwortung gegenüber Gesellschaft und Umwelt hergestellt wird.

Vertikale Integration des Masterstudiengangs Integriertes Innovationsmanagement i2m
Vertikale Integration des Masterstudiengangs Integriertes Innovationsmanagement i2m

Umsetzung der vertikalen Integration im Masterstudiengang i2m

Zu Beginn des ersten Semesters werden über verschiedene Lehrveranstaltungen und mit Hilfe von Instrumenten der Persönlichkeitsanalyse Grundlagen zur Rolle des Individuums und dem Einfluss persönlicher Denkstile auf Innovation gelegt. Dazu wird die Denkstilanalyse HBDI verwendet und im Rahmen der Einführungsveranstaltung differenziert diskutiert.
Diese Grundlagen werden im Rahmen des ersten Semesters insbesondere in den LV Entrepreneurship und Kreativität aufgegriffen und gemeinsam weiterentwickelt. Innerhalb des Praxisprojektes im ersten Semester sind diese Kenntnisse wichtig zur Reflexion der Teamdynamik und der eigenen Teamrolle. Zu Beginn des zweiten Semesters charakterisieren die Studierenden mit der LV Teammanagement und Kommunikation die verschiedenen Teamrollen und wie sich die Dynamik von Teams verstehen und managen lässt.
Durch das vorangegangene Verständnis von individuellen Präferenzen und deren Auswirkung auf die Teamarbeit sind die Studierenden in der Lage, den Übertrag vom Individuum auf das Team zu verstehen und zu interpretieren. Dieses erweiterte Verständnis wird dann im Laufe des zweiten Semesters über LV wie z. B. Change Management & Leadership und Innovationskultur verwendet, um Organisationen als System zu verstehen und die Wechselwirkungen darin mit Individuen und Teams/Abteilungen.
Im dritten Semester führt mit der LV Wertorientierte Unternehmensführung & nachhaltige Innovation die vertikale Integration schließlich über die Unternehmensgrenzen hinaus und arbeitet die Rolle von Innovation sowie deren Verantwortung für Gesellschaft und Natur heraus.

2. Horizontale Integration

Horizontale Integration behandelt die inhaltlich relevanten Disziplinen, die der Studiengang über Fachmodule und Lehrveranstaltungen vermittelt. Der Studiengang bildet ein breites Spektrum betriebswirtschaftlicher, digitaler und techniknaher Funktionen ab, von Strategieentwicklung über Controlling, Logistik, Produktion und Marketing, jeweils mit Fokus auf Innovation als transformativer Ansatz. Dadurch wird auch inhaltlich und fachlich sichergestellt, dass Innovation als Querschnittsthema über alle Bereiche des Unternehmens verstanden wird.

Horizontale Integration des Masterstudiengangs Integriertes Innovationsmanagement i2m
Horizontale Integration des Masterstudiengangs Integriertes Innovationsmanagement i2m

Umsetzung der horizontalen Integration im Masterstudiengang i2m

Eine wichtige Erkenntnis für eine erfolgreiche Umsetzung von Innovation ist eine interdisziplinäre Zusammenarbeit und eine entsprechende gute Kommunikation zwischen verschiedenen Fachbereichen.
Aus diesem Grund verfolgt der Masterstudiengang einen holistischen Ansatz und beinhaltet deshalb eine Vielzahl unterschiedlicher Funktionen von Organisationen und Unternehmen. Dazu zählen z. B. Marketing, Controlling, Logistik, Produktion, ebenso wie Strategie, Führung oder Recht. Dabei werden alle diese betriebswirtschaftlichen Funktionen unter dem Fokus von Innovation behandelt. Damit wird sichergestellt, dass die Absolvent:innen in der Lage sind, Innovation als ein übergreifendes Querschnittsthema zu verstehen und in Organisation und Unternehmen ganzheitlich zu entwerfen und umzusetzen.
Ein weiteres wichtiges Merkmal der horizontalen Integration ist die Offenheit des Studiengangs für Absolvent:innen unterschiedlicher Studienabschlüsse. Nach SPO berechtigt ein abgeschlossenes wirtschaftswissenschaftliches, technisches, sozial- oder naturwissenschaftliches Hochschulstudium zur Bewerbung um einen Studienplatz. Dadurch entsteht bereits im Studiengang ein interdisziplinäres Umfeld, das zu spannenden Diskussionen und wertvollen Erfahrungen führt.

3. Praxis-Integration

Eine anwendungsnahe Lehre stellt auf vielfältige Art und Weise sicher, dass nicht nur Theorie vermittelt wird, sondern dass bereits während des Studiums Impulse aus der Praxis einfließen. Im Rahmen des Studiengangs müssen zwei anwendungsnahe Lehrforschungsprojekte mit Praxispartnern absolviert werden. Dabei können die parallel erworbenen Kenntnisse und Methoden direkt eingesetzt und erlebt werden und die Wirksamkeit kann in der Praxis reflektiert werden.

Praxis-Integration des Masterstudiengangs Integriertes Innovationsmanagement i2m
Praxis-Integration des Masterstudiengangs Integriertes Innovationsmanagement i2m

Umsetzung der Praxis-Integration im Masterstudiengang i2m

Wichtige Bestandteile der Praxis-Integration sind die beiden Praxisprojekte, die im ersten bzw. zweiten Semester absolviert werden. Begleitend zu den Lehrveranstaltungen bearbeiten die Studierenden in Teams Aufgabenstellungen von Auftraggebern aus Wirtschaft oder NGOs. So wurden z. B. bereits Praxisprojekte mit größeren Unternehmen wie bspw. K+s, Leoni oder Freudenberg umgesetzt, aber auch eine Reihe von Start-ups oder mittelständischen Unternehmen waren bereits Partner in Praxisprojekten. Auch NGOs wie z. B. das BRK in Würzburg oder auch die FHWS als eigene Hochschule waren bereits Auftraggeber für diese studentischen Projekte. Unabhängig von der Größe und dem Hintergrund der Auftraggeber ist die Themenstellung stets eine innovative Fragestellung bzw. Herausforderung, die aktuellen Handlungsbedarf erfordert.
Neben diesen beiden Praxisprojekten wird die Praxisorientierung durch eine vielfältige Integration von Praxiselementen in die LV verstärkt. Regelmäßig geben Gastreferent:innen aus der Praxis wichtige Impulse und durch Exkursionen oder die Einbindung von Innovationsverantwortlichen in Workshops und Diskussionsrunden wird sichergestellt, dass neben der Theorie auch eine direkte Abstimmung dazu mit der Praxis stattfindet. Dadurch entstehen immer wieder sehr anwendungsnahe und praxisorientierte Ergebnisse, die dann auch der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden können wie z. B. interaktive Tools und Hilfestellungen zur Digitalisierung, Blockchain oder KI.
Eine weitere Verstärkung der Praxis erfolgt durch die Einbindung von Laboren in den Studiengang. So wurde 2013 das „3D Drucklabor“ ins Leben gerufen, das inzwischen in das Laborcluster der Fakultät Wirtschaftswissenschaften integriert ist. Dort wird diese Zukunftstechnologie neben weiteren wie der Augmented Reality, Virtual Reality oder dem Scanning erlebbar gemacht und im Rahmen verschiedener LV verwendet, um die Chancen und Risiken von Innovationen für Geschäftsmodelle kritisch einzuschätzen.

4. Kompetenz-Integration

Kompetenz-Integration des Masterstudiengangs Integriertes Innovationsmanagement i2m
Kompetenz-Integration des Masterstudiengangs Integriertes Innovationsmanagement i2m

Kompetenz wird nach der Definition des DQR (Deutscher Qualifikationsrahmen)   als umfassende Handlungskompetenz verstanden. Ganzheitliches Lernen gelingt nur, wenn die vier Kompetenzarten Fach-, Methoden-, Selbst- und Sozialkompetenz gefördert und vermittelt werden. Der Aufbau, der Inhalt und die Didaktik der Module bauen darauf auf und schaffen so den Rahmen für einen umfassenden und vollständigen Kompetenzaufbau.

Umsetzung der Kompetenz-Integration im Masterstudiengang i2m

Wie oben beschrieben, entsteht Handlungskompetenz nach dem DQR aus den vier Kompetenzen Selbst-, Sozial, Fach- und Methodenkompetenz. Wie bereits im Kapitel zur vertikalen Integration beschrieben, wird der Erwerb von Selbstkompetenz im Rahmen des ersten Semesters durch die Verwendung und kritische Diskussion einer Denkstilanalyse unterstützt und durch die Elemente des Teammanagements in die Sozialkompetenz überführt.
Im Rahmen des seminaristischen Unterrichts werden diese Kompetenzen regelmäßig erlebt und reflektiert. Insbesondere durch intensive Teamerfahrungen in den Praxisprojekten findet eine selbstkritische Evaluierung dieser Kompetenzen statt, die durch ein moderiertes Teamcoaching begleitet wird.

Fach- und Methodenkompetenz werden in den Lehrveranstaltungen vermittelt und auch direkt verwendet, getestet und im Ergebnis kritisch eingeschätzt. Das Methodenset ist dabei sehr umfangreich und breit, um dem holistischen Anspruch gerecht zu werden. Neben klassischen Instrumenten wie den Porter five Forces, STEEP, SWOT, SIPOC oder der Business Model Canvas BMC kommen auch eine ganze Reihe neuer innovationsspezifischer Methoden zum Einsatz wie z. B. die Innovationsstrategieentwicklung in 6 Schritten, die Zukunftswerkstatt, der Innovationsprüfstand, die Formel zur Berechnung der Innovationsrendite oder der Wertemanagementkreislauf.

1.3 Struktureller Aufbau des Studiums Integriertes Innovationsmanagement

Struktureller Aufbau des Studiums Integriertes Innovationsmanagement
Struktureller Aufbau des Studiums Integriertes Innovationsmanagement

Das Studium umfasst drei Semester. Das Studienangebot ist in inhaltlich geschlossenen Modulen strukturiert. Insgesamt sind 90 CP (je Semester in der Regel 30 CP – Credit Points) zu erreichen. Der Studiengang umfasst 15 Module.
Die in den Modulen erlangten Kompetenzen werden in zwei Praxismodulen vertieft und integriert umgesetzt. Den Abschluss bildet das Mastermodul mit der Masterarbeit. Die folgende Abbildung stellt Aufbau und Inhalte des Studiengangs in einer Übersicht dar.

1.4 Modulübersicht Master "Integriertes Innovationsmanagement i2m"

Studiengang I2M

Innovation Mindset & Grundlagen Innovationsmanagement (5 CP)

Semesterwochenstunden
Lehrveranstaltung Sem.1 Sem.2 Sem.3
1.1 Innovation Mindset und Teambuilding 2
1.2 Grundlagen und Basistheorien zu Innovation und Innovationsmanagement 2

Quantitative Methoden der Wirtschaftswissenschaften (5 CP)

Semesterwochenstunden
Lehrveranstaltung Sem.1 Sem.2 Sem.3
2.1 Empirische Markt- und Wirtschaftsforschung 2
2.2 Quantitative Entscheidungslehre 2

Entrepreneurship und Innovationsfinanzierung (5 CP)

Semesterwochenstunden
Lehrveranstaltung Sem.1 Sem.2 Sem.3
3.1 Entrepreneurship, Business Plan 2
3.2 Innovationsfinanzierung, Entscheidungsmodelle, Risikomanagement 2

Kreativität und Ideenfindung (5 CP)

Semesterwochenstunden
Lehrveranstaltung Sem.1 Sem.2 Sem.3
4.1 Kreativität und Problemlösungstechniken 2
4.2 Prozesse und Methoden zur Ideenfindung und Wissensgenerierung 2

Trendanalyse, Innovationsbewertung und Strategieentwicklung (5 CP)

Semesterwochenstunden
Lehrveranstaltung Sem.1 Sem.2 Sem.3
5.1 Trendanalyse und Innovationsbewertung 2
5.2 Szenariobasierte Strategieentwicklung 2

Praxisprojekt 1 und agiles Projektmanagement (5 CP)

Semesterwochenstunden
Lehrveranstaltung Sem.1 Sem.2 Sem.3
6.1 Agiles Projektmanagement in Vergleich und Abgrenzung zu klassischem Projektmanagement 2
6.2 Projektumsetzung 4

Ganzheitliches Innovationsmanagement & Rechtliche Innovationsaspekte (5 CP)

Semesterwochenstunden
Lehrveranstaltung Sem.1 Sem.2 Sem.3
7.1 Ganzheitliches Innovationsmanagement 2
7.2 Recht und Innovation 2

Innovative Logistik und Innovation der Produktionssysteme (5 CP)

Semesterwochenstunden
Lehrveranstaltung Sem.1 Sem.2 Sem.3
8.1 Basistheorie der Prozessinnovation und Logistik 2
8.2 Innovation der Produktionssysteme 2

Innovationsmarketing (5 CP)

Semesterwochenstunden
Lehrveranstaltung Sem.1 Sem.2 Sem.3
9.1 Innovationsmarketing 1 2
9.2 Innovationsmarketing 2 2

Digitalisierung, Zukunftstechnologien und Innovationsentwicklung (5 CP)

Semesterwochenstunden
Lehrveranstaltung Sem.1 Sem.2 Sem.3
10.1 Digitalisierung, Einsatz von Zukunftstechnologien 2
10.2 Entwicklung von Anwendungen und Werkzeugen zur Unterstützung von Innovation 2

Change Management, Leadership und Innovationskultur (5 CP)

Semesterwochenstunden
Lehrveranstaltung Sem.1 Sem.2 Sem.3
11.1 Change Management 2
11.2 Leadership und Innovationskultur 2

Praxisprojekt 2 und Teammanageme (5 CP)

Semesterwochenstunden
Lehrveranstaltung Sem.1 Sem.2 Sem.3
12.1: Teammanagement und Kommunikation 2
12.2: Projektumsetzung 4

Digitale Geschäftsmodelle & E-Commerce (5 CP)

Semesterwochenstunden
Lehrveranstaltung Sem.1 Sem.2 Sem.3
13.1 Digitale Geschäftsmodelle, digitale Transformation 2
13.2 E-Commerce, Social Media Management 2

Werteorientierte Unternehmensführung und nachhaltige Innovation (5 CP)

Semesterwochenstunden
Lehrveranstaltung Sem.1 Sem.2 Sem.3
14.1 Werteorientierte Unternehmensführung 2
14.2 Nachhaltige Innovation 2

Masterarbeit und wissenschaftliches Arbeiten (20 CP)

Semesterwochenstunden
Lehrveranstaltung Sem.1 Sem.2 Sem.3
15.1 Vertiefung wissenschaftliches Arbeiten und begleitendes Kolloquium 2
15.2 Masterarbeit 18

1.5 Kurzbeschreibung der Module des Studiengangs

1. Modul: Innovation Mindset & Grundlagen Innovationsmanagement

Unabhängig von der Zielrichtung der Innovation (Produkt, Verfahren, Dienstleistung, Geschäftsprozesse etc.) werden die begrifflichen, wissenschaftlichen und methodischen Grundlagen des Innovationsmanagements vermittelt, vertieft und erweitert. Die Besonderheiten, Grenzen und Terminologien von Innovation und Innovationsaktivitäten werden definiert und gemeinsam interpretiert. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf die Rolle der individuellen persönlichen Einstellung und Denkweise der Handelnden im Innovationsbereich gelegt. Das sind wichtige Erkenntnisse und Analysen, die im Laufe des Studiengangs immer wieder aufgegriffen und reflektiert werden.

2. Modul: Quantitative Methoden der Wirtschaftswissenschaften

In diesem Modul werden zu Beginn des Studiengangs vertiefende Kenntnisse zu wissenschaftlicher Arbeitsweise und insbesondere empirischen Forschungsmethoden vermittelt. Die Studierenden lernen, eigenständig passende Studiendesigns zu entwickeln, valide Datenerhebungen durchzuführen und Daten zielführend zu analysieren und die Ergebnisse für die Entscheidungsfindung zu präsentieren. Aufbauend auf grundlegenden Konzepten der deskriptiven und schließenden Statistik lernen die Studierenden ökonometrische Verfahren, speziell Regressionsanalysen, und Methoden der quantitativen Entscheidungslehre kennen und wenden diese Kenntnisse selbst an.

3. Modul: Entrepreneurship & Innovationsfinanzierung

Innovationen müssen in Unternehmen nicht nur inhaltlich entwickelt und umgesetzt werden, sondern auch finanziert werden. In diesem Modul werden die unterschiedlichen Möglichkeiten zur Innovationsumsetzung innerhalb und außerhalb der Organisationsgrenzen vermittelt.
Neben der Vermittlung des notwendigen Wissens für die Finanz- und Businessplanung von Innovationen (inkl. Markt- und Wettbewerbsanalyse, Marketingkonzept, Investitionsanalyse und Finanzierungskonzept) erarbeiten die Studierenden nach fundierter Diskussion und gegenseitiger Abschätzung für eine von ihnen entwickelte Innovations- bzw. Geschäftsidee, einen eigenständigen und vollständigen Finanz- und Businessplan. Dazu kreieren die Studierenden nach eigenständiger kritischer Reflektion und Integration der dazu notwendigen verschiedenen Teildisziplinen ein neues in sich geschlossenes und anwendungsnahes Geschäftsmodell. Die Studierenden lernen außerdem die Anwendung konkreter Möglichkeiten zur Innovationsfinanzierung und -kalkulation.

4. Modul: Kreativität & Ideenfindung

Hier wird besonderer Wert daraufgelegt, aus den weltweit über 100 bekannten Kreativitätstechniken diejenigen zu vermitteln und praktisch einzuüben, welche sich erfahrungsgemäß besonders gut für Innovationsaktivitäten eignen. Die Planung, Durchführung und Nachbereitung eigener Workshops soll die Studierenden anschließend auf den außergewöhnlichen Methodeneinsatz in Organisationen vorbereiten. Damit wird die Kompetenz zur Problemlösung auch in neuen, unbekannten Situationen sowie bei komplexen und vielschichtigen Problemstellungen vermittelt und in einem breiten multidisziplinärem Umfeld angewendet.

5. Modul: Trendanalyse, Innovationsbewertung & Strategieentwicklung

Dieses Modul dient der Methodenvermittlung zur Trenderkennung, Relevanzanalyse, Bewertung von Innovationsprojekten sowie zum Technologie- und F&E-Management. In den Übungselementen arbeiten die Studierenden mit praxiserprobten Tools, die anwendungsnah entwickelt wurden und zur Bewertung von Innovationsprojekten eingesetzt werden. Innovationen führen i. d. R. nur dann zum Erfolg, wenn sie zu einer geeigneten Strategie kompatibel sind. In der Veranstaltung werden theoretische, methodische und umsetzungstechnische Grundlagen zur Strategieentwicklung erklärt und in den Übungselementen mit konkreten Fallstudien vertieft. In Strategie-Workshops wird dabei der Weg von der Vision über die Ziele bis zur Formulierung umsetzbarer Strategien kritisch diskutiert und nach selbstständiger Abschätzung zu einer neuen spezifischen Lösung abgeleitet.

6. Modul: Praxisprojekt 1 und agiles Projektmanagement

Begleitend zum Masterstudium erarbeiten die Studierenden in zwei Praxisprojekten Innovationsthemen in kleinen Projektteams. Die Partner für die Praxisprojekte sind Unternehmen aus dem Kooperationsnetzwerk der Hochschule Würzburg-Schweinfurt. Die Projekte werden durch Dozierende wissenschaftlich begleitet sowie durch die Mitarbeitenden in den Unternehmen praktisch betreut. Dabei steht die Bearbeitung von konkreten und unternehmensrelevanten Innovationsthemen durch die studentischen Projektteams im Vordergrund. In diesem Modul nutzen und reflektieren die Studierenden ihre Fähigkeiten zur teamorientierten Problemlösung in neuen unvertrauten Situationen in einem interdisziplinären Spannungsfeld. Im intensiven Austausch mit dem Unternehmen sowie den anderen Teammitgliedern müssen selbstgesteuerte und eigenständige anwendungsorientierte Lösungen entwickelt und kommuniziert werden.
In diesem ersten Praxisprojekt begleitend zum ersten Semester wird das agile Projektmanagement vermittelt und eingesetzt und im Bezug zum klassischen Projektmanagement kritisch diskutiert.

7. Modul: Ganzheitliches Innovationsmanagement & rechtliche Innovationsaspekte

Innovation muss in einer Organisation prozessual und strukturell eingebunden und institutionalisiert sein, um dauerhaft und langfristig Innovationen zu erzeugen. In diesem Modul werden die Bedeutung eines passenden Innovationsprozesses sowie die verschiedenen Möglichkeiten der strukturellen Umsetzung analysiert. Die Studierenden entwerfen in verschieden Fallbeispielen spezifische Modelle und überprüfen diese in einer kritischen Diskussion. Dabei spielen neben den organisationsinternen Einflussfaktoren wie Innovationskultur oder Controlling auch externe Faktoren wie Kunden oder Trends eine wichtige Rolle, die zu beachten ist. Auch der passende rechtliche Rahmen bzw. die rechtlichen Aspekte bei der Entwicklung von Innovationen wie z. B. Patentrecht oder datenschutzrechtliche Aspekte werden in diesem Modul diskutiert und von den Studierenden differenziert berücksichtigt.

8. Modul: Innovative Logistik und Innovation der Produktionssysteme

Da der Trend zur Globalisierung ungebrochen ist, werden produzierende Unternehmen mehr denn je gefordert, mit innovativen Produktionstechnologien und -prozessen ein wettbewerbsfähiges Kostenniveau zu erreichen, um somit die Standortsicherheit zu gewährleisten. Den Studierenden werden dafür vertiefende umfassende Kenntnisse über aktuelle Produktionstechnologien und -verfahren sowie das Instrumentarium zu kontinuierlichen Verbesserungsprozessen bei bestehenden Produktionssystemen vermittelt. Die Studierenden sind dann in der Lage, differenziert und vergleichend abzuschätzen, mit Hilfe welcher Anwendungen ein individualisierter Lösungsweg zum Ziel führt. Abgerundet wird das Modul mit dem Bereich der Logistiksysteme, mit welchen Unternehmen Wettbewerbsvorteile erreichen können. Eingegangen wird insbesondere auf die Bereiche Beschaffungs-, Produktions- und Distributionslogistik, den Einsatz von Logistik-Dienstleistern (3PL, 4PL) sowie auf den Einsatz von Technik in der Logistik, die dann selbständig von den Studierenden angepasst, erklärt und angewendet werden können.

9. Modul: Innovationsmarketing

Ziel des Moduls ist die praktische Entwicklung und Vermarktung eines kunden-nutzenstiftenden Produktes bzw. einer Dienstleistung anhand eines realen Kundenproblems (anwendungsnahes Projektformat). Hier werden die Kernelemente von Innovations- bzw. Produktmarketing für Organisationen in detaillierter Form vermittelt und mit den Studierenden kritisch hinterfragt und diskutiert. Dazu werden anhand eines dedizierten Prozesses zunächst der Markt und die Kundenwünsche analysiert. Auf dieser Basis wird eine Marketingstrategie abgeleitet (Segmentierung/Targetierung) und ein Wertversprechen formuliert (Positionierung). Dieses Wertversprechen wird anschließend in ein Produkt bzw. eine Dienstleistung übersetzt (Kundennutzen, Design, Verpackung, Services, etc.). Anschließend werden weitere Elemente des Marketing-Mix (Preisfindung, Preisstrategien und Marketing-Kommunikation) ausführlich erarbeitet. Dabei greifen die Studierenden auf Kreativtechniken und Methoden der Marktforschung zurück. Durch innovative (häufig digitale) Formen des Marketings werden nach der simulierten Markteinführung der Aufbau der neuen Marke sowohl in theoretischen als auch praktischen Elementen behandelt und gängige Kommunikationsinstrumente konzipiert und ausgearbeitet. Die Studierenden lernen somit die Grundzüge des kundenorientierten Innovationsmarketings bei gleichzeitiger praktischer Umsetzung im Team.

10. Modul: Digitalisierung, Zukunftstechnologien und Innovationsentwicklung

Die Digitalisierung ist für viele Innovationen entweder zentraler Inhalt oder Enabler und elementare Grundlage. Mit Hilfe aktueller Beispiele und Technologien für einen realen Einsatz erfahren die Studierenden die Bandbreite und Wirkungsmacht der Digitalisierung. Darüber hinaus werden Status Quo und Entwicklungsrichtungen von Zukunftstechnologien für Produktion und Dienstleistungen methodisch, inhaltlich und praktisch behandelt sowie in den Rahmen aktueller Megatrends eingeordnet. Dabei werden jeweils die Potenzialebene und die Anwendungsebene der Technologien analysiert und erarbeitet. Die Studierenden kreieren nach einer entsprechenden eigenständigen Reflexion und Diskussion neuartige Lösungsvorschläge, die dann auch möglichst konkret und anwendungsnah zu ausgewählten Themenbereichen entwickelt und produziert werden.

11. Modul: Change Management, Leadership und Innovationskultur

Innovationsprojekte sowie die Umsetzung von Innovationen stellen in der Regel immer Veränderungsprojekte in Unternehmen dar und erfordern ein fundiertes Verständnis für die Phasen des Change Managements sowie für die Entwicklung und Auswahl von Methoden aus dem Spektrum verschiedener Reichweiten (Größe der Zielgruppe) und Wirkungstiefen (oberflächlicher Impuls, deutlicher Anstoß, Auslösen eines Denkprozesses, Bewirken einer Verhaltensänderung).
Zentrale Inhalte sind weiterhin das Charakterisieren, Analysieren und Anwenden innovativer Methoden der Führung, zeitgemäßen Mitarbeitermotivation und Aspekte interkultureller Kompetenz sowie Aspekte von Rollenflexibilität, Führungskompetenz, Konfliktmanagement und ethischem Bewusstsein. Es wird darauf hingewiesen, dass die gelebte Innovationskultur in der Organisation in Begleitung einer entsprechenden Führungskultur entscheidende Erfolgsfaktoren für erfolgreiche Innovationen darstellen.

12. Modul: Praxisprojekt 2 und Teammanagement

Begleitend zum Masterstudium erarbeiten die Studierenden in zwei Praxisprojekten Innovationsthemen in kleinen Projektteams. Die Partner für die Praxisprojekte sind Organisationen aus dem Kooperationsnetzwerk der Hochschule Würzburg-Schweinfurt. Die Projekte werden durch Dozierende wissenschaftlich begleitet sowie durch die Mitarbeitenden in den Unternehmen praktisch betreut. Dabei steht die Bearbeitung von konkreten und unternehmensrelevanten Innovationsthemen durch die studentischen Projektteams im Vordergrund. In diesem Modul nutzen und reflektieren die Studierenden ihre Fähigkeiten zur teamorientierten Problemlösung in neuen unvertrauten Situationen in einem interdisziplinären Spannungsfeld. Im intensiven Austausch mit dem Unternehmen sowie den anderen Teammitgliedern müssen selbstgesteuert und autonom eigenständige anwendungsorientierte Lösungen entwickelt und kommuniziert werden.
Begleitend zum zweiten Praxisprojekt werden die Studierenden im breiten Methodenangebot für Kommunikations- und Teammanagement geschult. Im Vordergrund stehen dabei verschiedene Persönlichkeits- und Teammanagement-Modelle als übergreifender Ansatz für Personal-, Team- und Organisationsentwicklung. Die Studierenden sind dadurch in der Lage, Kooperations-, Kommunikations- und Konfliktfähigkeiten einzuschätzen, in den jeweiligen Kontext zu übertragen und damit für die jeweilige Zielstellung zu integrieren.

13. Modul: Digitale Geschäftsmodelle & E-Commerce

Digitale Geschäftsmodelle sind stark durch Daten und Data Analytics geprägt. Die Studierenden lernen in Modul 13 nicht nur unterschiedliche Typen von Daten (strukturierte, semi-strukturierte und unstrukturierte) anhand von Beispielen kennen, sondern auch, wo Daten entlang der Wertschöpfungskette anfallen oder welche Daten sich beim E-Commerce erheben lassen. Eine weitere wichtige Quelle von Daten bilden dabei (ebenfalls in Modul 13 behandelte) ERP-Systeme im Unternehmen oder innerhalb des Wertschöpfungsnetzwerks. Hierbei wird aufgezeigt, welche Rolle diese Daten für die Strategie, operative Prozesse und unternehmerische Entscheidungen bilden. In diesem Zusammenhang geht Modul 13 auch auf die Analyse der angefallenen oder gesammelten Daten ein – angefangen von klassischer Aggregation über Data Mining bis hin zu Machine-Learning-Ansätzen. Modul 13 betrachtet ferner Business-Intelligence-Ansätze (BI) und spannt dabei den Bogen vom einfachen Standard-Reporting über Self Service BI bis hin zu Big-Data-Analytics. Vor diesem Hintergrund werden auch Data Warehouses und Data Lakes als typische Infrastrukturen für Business Intelligence bzw. Big-Data-Analytics beleuchtet. Studierende wenden in Teamarbeit marktübliche BI-Werkzeuge auf datenbasierte Fallstudien an und lernen, welche Bedeutung Cloud Computing und Mobile Computing für BI bzw. Business Analytics gewonnen hat. Darüber hinaus lernen Studierende, wie betriebswirtschaftliche Daten sachgerecht zu visualisieren sind. Auch dafür nutzen und wenden Studierende teamorientiert entweder marktübliche BI-Werkzeuge oder Programmiersprachen wie Python in Fallstudien an. Nach Abschluss des Moduls sollen Studierende verstehen, welche Rolle betriebliche wie externe Daten für unternehmerische Entscheidungen, digitale Geschäftsmodelle und E-Commerce spielen und wie sich solche Daten mittels BI-Werkzeugen und -Infrastrukturen verarbeiten und auswerten lassen mit dem Ziel, das in den Daten liegende Wissen zu bergen und so etwa nachhaltige Wettbewerbsvorteile oder Innovationspotenziale abzuleiten.

14. Modul: Werteorientierte Unternehmensführung und nachhaltige Innovation

Dieses Modul vervollständigt den Integrationsgedanken des Masterprogramms beginnend vom Individuum über Teams und Unternehmensgrenzen hin zu der gesellschaftlichen Gesamtverantwortung für und durch Innovation. Werte und deren Ausprägungen in Organisationen sind schlussendlich die Basis für die gelebte Unternehmensführung und Nachhaltigkeitsstrategie. Dazu diskutieren die Studierenden verschiedene Weltanschauungen und erleben eine persönliche Wertereflexion. Die Studierenden lernen den Einsatz eines Wertemanagementkreislaufs und evaluieren selbstständig den Einfluss von Werten auf die unternehmerische Praxis.
Anhand von Fallbeispielen und im persönlichen Kontakt mit Führungs- und Gründungspersönlichkeiten lernen die Studierenden einzuschätzen, welche Verantwortung und welche Tragweite Innovationen entfalten können.

15. Modul: Masterarbeit und wissenschaftliches Arbeiten

Das Mastermodul bildet den letzten Meilenstein des Studiengangs. Dabei stellen die Studierenden unter Beweis, dass sie – eigenständig und unter Berücksichtigung eines festgesetzten Zeitrahmens – eine bestimmte Problemstellung des Themenbereiches „Innovation“ nach wissenschaftlichen Methoden bearbeiten können. Die Problemstellung kann dabei sowohl aus einem wissenschaftlichen Kontext an der Hochschule Würzburg-Schweinfurt als auch dem unternehmerischen Umfeld stammen.
Begleitend wird im Teilmodul die Vertiefung wissenschaftlichen Arbeitens gelehrt sowie ein verpflichtendes Kolloquium absolviert/angeboten. Dabei vertiefen die Studierenden aufbauend auf den Inhalten von Modul 2 in einem praktisch ausgerichteten Seminar ihre Kenntnisse im Anfertigen von wissenschaftlichen Arbeiten und kreieren neue Theorien, erstellen und reflektieren Hypothesen und evaluieren in kritischer Diskussion neue Erkenntnisse.

1.6 Credit Points und Selbstlernanteil

Die Maßeinheit, in der die einzelnen Lehrveranstaltungen ausgezeichnet sind, ist der Credit Point (CP). Ein CP entspricht einer studentischen Arbeitsbelastung (“Workload”) von 30 Stunden. Insgesamt sind pro Semester normalerweise 30 CP zu absolvieren – entsprechend einer Arbeitsbelastung von 900 Stunden.
Die Arbeitsbelastung der Studierenden unterteilt sich zum einen in den Präsenzanteil, das sind z. B. Vorlesungen und andere Veranstaltungen in der Hochschule, die von Dozierenden betreut werden. Deswegen wird für den Präsenzteil bisweilen auch von der „Kontaktzeit“ gesprochen. Weiterhin gibt es einen Selbstlernanteil, der von den Studierenden selbständig erbracht wird. Dies beinhaltet die Vor- und Nachbereitung von Lehrveranstaltungen wie auch Prüfungsvorbereitungszeiten.
Der Präsenzanteil wird über die Semesterwochenstunden (SWS) ermittelt. Eine Semesterwochenstunde beinhaltet eine Lehrveranstaltung mit einer Dauer von 60 Minuten. Pro Semester werden durchschnittlich 15 Vorlesungswochen zugrunde gelegt. Bei einer zweistündigen Vorlesung (2 SWS) beträgt der Präsenzanteil somit
15 Vorlesungswochen × 2 Stunden = 30 Stunden.
Bei einer Vorlesung mit 4 SWS sind es demnach 60 Stunden usw.
Die Zusammensetzung des Selbstlernanteils ist von Modul zu Modul unterschiedlich und wird in Kap. 2 für jedes Modul jeweils angegeben. Die Festlegung der Prüfungsart der sonstigen Prüfung wird pro Semester spätestens zu Beginn der Vorlesungszeit festgelegt und bekannt gemacht. 
In den Tabellen auf den Folgeseiten sind die Module des Studiengangs in der Übersicht dargestellt.
Aus den Tabellen ist ersichtlich, welchen Umfang in Credit Points bzw. SWS jedes Modul hat und für welches Studiensemester dieses Modul vorgesehen ist.
Die Module müssen nicht zwingend in den im Studienplan dafür vorgesehenen Semestern absolviert werden. Eine Einhaltung des Studienplans wird aber aus den folgenden Gründen dringend empfohlen:

  • Der Studienplan ist so gestaltet, dass in jedem Semester eine gleiche Arbeitsbelastung von 30 Credit Points oder 900 Stunden besteht. Eine höhere Arbeitsbelastung ist für durchschnittliche Studierende aus Erfahrung nicht „stemmbar“.
  • Die Planung der Lehrveranstaltungen erfolgt entsprechend dem Studienplan. Den Studierenden wird ein Besuch der Lehrveranstaltungen der für ein Semester vorgesehenen Module zeitlich überschneidungsfrei ermöglicht. Bei einem vom Studienplan abweichenden Besuch der Lehrveranstaltungen kann es zu zeitlichen Überschneidungen kommen.
  • Die Veranstaltungen ungerader Semester müssen grundsätzlich nur im Wintersemester und die Veranstaltungen gerader Semester grundsätzlich nur im Sommersemester angeboten werden.

2. Modulbeschreibungen Studiengang Integriertes Innovationsmanagement

Die Lehr- und Lernmethoden in allen Modulen können sowohl in Präsenz als auch in digitaler bzw. virtueller Form stattfinden.

3. Studien- und Prüfungsordnung Studiengang Integriertes Innovationsmanagement

4. Studienplan Master Integriertes Innovationsmanagement

Studienplan Master Innovation im Mittelstand Vollzeit SS 2022

Studienplan Master Innovation im Mittelstand Teilzeit SS 2022

 

Studienplan Master Innovation im Mittelstand Vollzeit WS2021/22

Studienplan Master Innovation im Mittelstand Teilzeit WS2021/22

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